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B-Vitamine in der Schmerztherapie

B-Vitamine in der Schmerztherapie

Im Kontext der Schmerztherapie werden schon seit vielen Jahrzehnten B-Vitamine in Hinblick auf ihr analgetisches und neuroregeneratives Potenzial untersucht. Bereits in der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die analgetische Wirkung von B-Vitaminen (Vitamin B1, B6 und B12) sowie der Einfluss auf die peripheren Nerven von Vitamin B1 und B12 festgestellt. Als Ergebnis waren in den 1980er Jahren mehrere Kombinationspräparate mit Analgetika und NSAR und mit Vitamin B1, B6 und B12 für Schmerzindikationen in Deutschland zugelassen.

Auch nach heutigem Wissensstand ist die Integration einer Kombination aus den Vitaminen B1, B6 und B12 in der medikamentösen Schmerztherapie sinnvoll. Die schmerzlindernde Wirkung von Vitamin B1, B6 und B12 und der Kombination der drei B-Vitamine konnte in zahlreichen Untersuchungen und klinischen Studien für akute und chronische Schmerzen nachgewiesen werden. In Kombination mit NSAR und Opioiden wirken sie synergistisch und helfen so die Dosis konventioneller Schmerzmittel zu reduzieren und die Dauer der Schmerztherapie zu verkürzen. Neben den analgetischen sind auch neuroprotektive und neuroregenerative Effekte nachweisbar, ein Effekt, der anderen Analgetika fehlt. Insgesamt liegen der Wirkung von B-Vitaminen in der Schmerztherapie komplexe und interagierende Mechanismen zugrunde.

Vitamin B1 (Thiamin)

Thiamin spielt eine Rolle bei der Bildung von ATP. Bei einem Thiamin-Mangel treten daher Störungen in den energieabhängigen Stoffwechselprozessen wie der Nervenleitfähigkeit und dem Neurotransmitterstoffwechsel auf. Die analgetische und neuroprotektive Wirkung von Vitamin B1 konnte in unterschiedlichen Schmerz- und Neuropathiemodellen nachgewiesen werden. Hierzu waren allerdings pharmakologische Dosierungen des Vitamins erforderlich, die den von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) geforderten Bedarf um den Faktor 100 – 1000 übersteigen.

Vitamin B6 (Pyridoxin)

Für Vitamin B6 konnte ebenfalls eine analgetische Wirkung nachgewiesen werden. Allerdings haben Studien in Abhängigkeit von den jeweiligen Testbedingungen erhebliche Unterschiede bei der wirksamen Dosierung (50 bis 1000 mg) gezeigt. Pyridoxin wirkt u. a. auf die Schmerzweiterleitung. So steigert es u. a. die Synthese der Neurotransmitter Serotonin und Gamma-Aminobuttersäure (GABA), die beide an der Hemmung der Übertragung von Schmerzreizen beteiligt sind. Bei einem Vitamin B6-Mangel ist zudem der Metabolismus von Glutamat (schmerzaktivierend) in Gamma-Aminobuttersäure (schmerzhemmend) gestört. Ferner hemmt Vitamin B6 den Entzündungsstoffwechsel und zeigt eine antioxidative Wirkung.

Vitamin B12 (Cobalamin)

Cobalamin wirkt in hohen Dosierungen schmerzhemmend, antiinflammatorisch und über die Beeinflussung der Nervenwachstumsfaktoren neuroregenerativ. Es hemmt den Arachidonsäurestoffwechsel und hat eine antioxidative Wirkung, senkt TNFα. Darüber hinaus aktiviert Vitamin B12 den Nervenstoffwechsel und ist an der verstärkten Bildung von schmerzrelevanten inhibitorischen Neurotransmittern beteiligt (z. B. GABA, Serotonin). Es sorgt zudem durch den Anstieg von ATP und einer gesteigerten Myelinsynthese für eine verbesserte Nervenleitung.

Kombination von B-Vitaminen besonders wirksam

Die synergistische Wirkung zwischen den einzelnen Vitaminen des Vitamin B-Komplexes konnte in zahlreichen Studien bei Patienten mit unterschiedlichen Schmerzerkrankungen gezeigt werden. Insbesondere die analgetische Wirkung einer hochdosierten Gabe der Kombination von B1, B6 und B12 gegenüber der Gabe der Einzelvitamine konnte in experimentellen Untersuchungen gezeigt werden.

Kombinationstherapie mit Analgetika und Antiphlogistika

Daher wird heutzutage insbesondere bei der Behandlung starker Schmerzen eine Kombination aus konventionellen Analgetika oder Antiphlogistika mit einem Vitamin B-Komplex empfohlen. Die synergistische Wirkung wurde bisher insbesondere für adjuvante Vitamin B-Gaben unter Diclofenac-Therapie nachgewiesen. Die Kombination aus NSAR und Vitamin B-Komplex zeigte in Studien eine bessere Wirkung als die reine NSAR-Therapie. So können B-Vitamine offensichtlich die Schmerztherapie verbessern und zur Reduktion des Schmerzmittelgebrauchs beitragen.

Weitere Informationen und Quellenhinweise

  1. http://www.leitlinien.de/mdb/downloads/nvl/kreuzschmerz/kreuzschmerz-2aufl-vers1-kurz.pdf
  2. https://academic.oup.com/ehjcvp/article/3/2/100/2739709/Non-steroidal-anti-%20inflammatory-drug-use-is

Für die vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema finden Sie in dieser Hevert-Broschüre weitere fundierte Informationen: BIBLIOTHECA HEVERTICA 11 : Dr. med. Jan-Christoph Wollmann: Vitamin B1, B6 und B12 in der Schmerztherapie – Einzeln gut, kombiniert besser wirksam

Quellenhinweis:  Newsletter Firma Hevert 08/2017
Gerne informiere ich Sie über eine Therapie mit B-Vitaminen.
Ich freue mich auf Ihren Anruf.
Ihre
Christine Hofmann
Heilpraktikerin

Schüßler Salz Nr. 2 – Calcium Phosphoricum

Calciumhydrogenphosphat ist Hauptbestandteil von Knochen und Zähnen, rund 60 Prozent des menschlichen Körpers bestehen daraus.

Calcium Phosporicum in der Potenz D 6 wurde von Dr. Schüßler als zweites Schüßler-Salz bezeichnet und wird zur Behandlung u. a. von

Allergien
Anämien
Anfälligkeit für Erkältungen sowie Empfindlichkeit gegen Zugluft

Erschöpfung und als Aufbaumittel
Gelenk- und Knochenproblemen
Gewichtsproblemen

Kopfschmerzen (Überanstrengungskopfschmerz)
Muskelkrämpfen und Taubheitskribbeln

Schlafstörungen
Verdauungsstörungen
Wechseljahresbeschwerden (Schweißausbrüche)

Wetterempfindlichkeit
Zahnen (langsam oder schwierig)

eingesetzt.

In der Meridianlehre wirkt das Schüßler Salz Nr. 2 positiv auf den Gallenblasen-Meridian ein.

 

Ihre Christine Hofmann

 

Quellenangabe: Schüßler-Salze kurz & bündig Thomas Feichtinger und Susana Niedan, Das grosse Lexikon der Homöopathie von Dr. Andrew Lockie

 

 

 

 

Schüßler Salz Nr. 1 – Calcium Fluoratum

Das Schüßler Salz Nr. 1 – Calcium Fluoratum – ist hauptsächlich für die Elastizität zuständig, wenn sich etwas dehnen und wieder zusammenziehen muß, zum Beispiel Adern, Bänder und Sehnen. Es ist ein wichtiges Salz für den Stütz- und Bewegungsapparat.

Es bildet die schützenden Hüllen, die harte Oberfläche der Knochen, den Zahnschmelz und die Oberfläche der Haut (Epidermis). Außerdem bindet dieser Mineralstoff den Hornstoff, das Keratin.

Bei einem Mangel an Calcium Fluoratum, welches als Schüßler Salz in der Potenz D 12 verabreicht wird, können sich u. a. Schwielen oder Hornhäute bilden.

Das Calcium Fluoratum ist in der Meridianlehre dem Körper-Meridian Dreifacher Erwärmer zugeordnet. Es hat eine positive Wirkung auf die Schilddrüse.

Bei folgenden Erkrankungen kann sich Calcium Fluoratum positiv auswirken :

Verhärtete Sehnen, Schwielen, Schrunden, Hornhaut, einknickende Knöchel, Bänderdehnung
Risse auf Händen und Lippen
Fischschuppen (kleine weiße harte Schuppen auf der Hautoberfläche)
Überbeine, Plattfüsse, Senkfüsse
Krampfadern, Hämorrhoiden
Karies, durchsichtige Zahnspitzen, lockere Zähne
übermäßig biegsame oder splitternde Fingernägel
Organsenkungen wie z. B. Gebärmuttersenkung
Große innere Unruhe sowie mangelnde Konzentrationsfähigkeit
Überempfindlichkeit gegenüber Lärm, Licht und Geräuschen
Unterstützung der Drüsen, auch in Zeiten von Hormonumstellungen wie z. B. dem Klimakterium (Wechseljahre)

Gerne gebe ich Ihnen weitere Informationen zum Thema Schüßler-Salze.

Ihre Christine Hofmann

Heilpraktikerin

 

Quellenangabe: Schüßler-Salze kurz & bündig, Thomas Feichtinger und Susana Niedan, Homöopathisches Repertitorium DHU

Allergien in der Naturheilpraxis behandeln

Ist die Darmschleimhaut geschwächt, haben Allergene freie Bahn im Körper des Menschen.

Allergien und ein geschwächtes Immunsystem haben oft eine gemeinsame Ursache:
Defekte in den Schleimhäuten des Menschen.
Schleimhäute durchziehen den gesamten Körper und stellen den Kontakt zwischen Außen- und Innenwelt des Körpers dar. Sie sind auf lymphatischem Wege miteinander verbunden und können dadurch wie eine Einheit reagieren. Durch Umweltgifte, chronische Erkrankungen oder aggressive Therapien geschädigte Schleimhautbereiche schwächen die gesamte Immunabwehr, weil ihre Funktion als Schutzwall ebenfalls leidet.

Mit einem biologischem Basis-Therapeutikum können die Schleimhäute wieder gestärkt werden. Es kann wieder eine wichtige Barrierefunktion entstehen, wodurch die Allergieanfälligkeit vermindert wird. Die Histaminausschüttung wird verringert und somit werden die Symptome der Allergie gelindert.

Bei Nahrungsmittelallergien ist nach einer Diagnose eine Ernährungsumstellung sinnvoll, u.a.:

  • Verzicht auf kreuzallergene Lebensmittel
  • Histaminarme Ernährung
  • Enzymreiche Ernährung
  • Vitaminreiche Ernährung, insbesondere Vitamin C
  • Meiden von histaminfreisetzenden Lebensmitteln

Eine Allergiebehandlung kann nach einer eingehenden Untersuchung – auch mit dem TimeWaver-Diagnosegerät – mit einem

  • Biologischen Basis-Therapeutikum
  • Ernährungsumstellung
  • Homöopathie
  • Evtl. Eigentblutbehandlung
  • TimeWaver Behandlung

erfolgen.

Gerne informiere ich Sie. Ich freue mich auf Ihren Anruf.

Ihre

Christine Hofmann

 

Quellenangabe: Laves-Arzneimittel GmbH, Allergien natürlich behandeln

Selbsthypnose-Workshop

Selbsthypnose – Workshop       –       Termin:  Donnerstag, 21. September 2017
18.00 Uhr   bis   ca. 20.00 Uhr    in    78078 Niedereschach-Schabenhausen

In diesem Workshop erlernen die Teilnehmer die Technik der Selbsthypnose. Die Selbsthypnose ist sehr effektiv und kann unter anderem für folgende Zielsetzungen eingesetzt werden:

  • Blockaden-Lösungen
  • Entspannung
  • Fit sein für Prüfungen aller Art
  • Gewichtsreduzierung
  • Lernhilfe
  • Raucherentwöhnung
  • Schlafförderung
  • Schmerzreduzierung

Gerne gebe ich Ihnen weitere Informationen über diesen Selbsthypnose – Workshop.

Anmeldung erbeten.

Preis: Euro 15,– pro Teilnehmer